Räume im Einklang mit natürlichem Licht

Nordlicht ist gleichmäßig und kühl, ideal für Ateliers; Südfenster bringen intensive, warme Sonne. Ostseiten schenken sanfte Morgenhelligkeit, Westen dramatische Abendstrahlen. Kenne die Ausrichtung, bevor du Möbel, Farben und Funktionen festlegst.

Fensterproportionen und Brüstungshöhen

Schmale, hohe Fenster liefern tiefe Raumdurchdringung, niedrige Brüstungen verbinden Sitzplätze mit Ausblick. Als Faustwert lässt etwa ein Verhältnis von 1:6 zwischen Fensterfläche und Raumgrundfläche angenehm viel Tageslicht herein.

Oberlichter und Lichtkamine

Oberlichter bringen Licht überraschend tief in die Grundrisse, oft doppelt so effizient wie Seitenfenster gleicher Fläche. In einer Altbauküche genügte ein schmales Dachfenster, um die Arbeitsplatte ganztags ruhig und blendfrei zu beleuchten.

Innenverglasung und Lichtlenkung

Innenverglasungen, Oberlichter über Türen und Lichtlenkborde verteilen Helligkeit, ohne Privatsphäre zu opfern. Helle Laibungen und weiße Fensterleibungsbänder wirken wie stille Reflektoren, die den Strahlengang brechen und das Licht angenehmer streuen.

Farben, Oberflächen und Reflexionswerte

Der Lichtreflexionswert (LRV) zeigt, wie viel Licht eine Oberfläche zurückgibt. Wände mit LRV 60–75 wirken frisch und hell, ohne steril zu sein; dunkle Akzente setzen Tiefe, sollten aber gezielt dosiert erscheinen.

Farben, Oberflächen und Reflexionswerte

Decken dürfen besonders hell sein, LRV um 80 sorgt für großzügige Weite. Matte Anstriche reduzieren Hotspots, während seidenmatte Lacke an Türzargen Licht weich führen und Übergänge zwischen hellen und dunklen Flächen glätten.

Möblierung und Zonierung im Fluss des Lichts

Stelle den Schreibtisch seitlich zum Fenster, etwa im 90‑Grad‑Winkel. So vermeidest du Reflexionen auf Bildschirmen, nutzt gleichmäßiges Seitenlicht und bewahrst den Blick nach draußen, ohne geblendet zu werden.

Möblierung und Zonierung im Fluss des Lichts

Baue eine niedrige Bank in die Fensterlaibung, ergänzt durch einen leichten Beistelltisch. In der Übergangszeit wärmt die niedrige Sonne, während ein transparenter Vorhang die Strahlen sanft verteilt und Gespräche intimer macht.

Blendfreiheit und Privatsphäre fein austarieren

Schichtsystem aus Vorhängen und Jalousien

Kombiniere transparente Voiles, verstellbare Lamellen und dichte Dim‑Out‑Vorhänge. So regulierst du Diffusion, Sichtschutz und Verdunklung situativ – perfekt, wenn am Nachmittag die Sonne tief steht oder du konzentriert arbeiten möchtest.

Smarte Steuerung und Routinen

Mit einfachen Szenen – Morgendiffus, Arbeiten, Abendruhe – lässt sich Lichtsteuerung intuitiv verankern. Auch ohne Smart‑Home helfen Zeitschaltuhren und Gewohnheiten; schreibe uns, welche Routinen für dich funktionieren und warum.

Bad und Schlaf: diffuse Ruhe

Im Bad schafft satiniertes Glas Privatsphäre, während Oberlichter Tageslicht ohne Einblicke bringen. Im Schlafzimmer beruhigen doppelte Vorhangschichten; lass morgens bewusst etwas Licht herein, um sanft zu erwachen statt vom Wecker aufzuschrecken.

Wohlbefinden, Rhythmus und Gemeinschaft

Beginne den Tag nahe am Fenster, 20 bis 30 Minuten ohne Sonnenbrille. Dieses natürliche Ankerlicht stabilisiert Schlaf, Stimmung und Appetit; teile in den Kommentaren, welche Morgenrituale dir helfen, dranzubleiben.
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